Tee, Kräuter und Gewürze

Teetipps, Kräuterrezepte, Infos über Gerwürze

   Mai 17

Hanftee

Der Hanf-Tee selbst wird natürlich nicht aus Rauschhanf, sondern aus Speisehanf hergestellt. Diese Sorten enthalten dabei in Deutschland weniger als 0,2 Prozent THC, wobei damit ausgeschrieben der Rausch-Wirkstoff Tetrahydrocannabinol gemeint ist. Die Zubereitung des Tees ist relativ einfach, sodass zunächst ungefähr ein Teelöffel der Mischung in eine 200-ml-Tasse gegeben wird. Diese muss anschließend mit heißem Wasser aufgegossen und ca. fünf Minuten stehen gelassen werden. Danach kann der Hanftee noch, je nach Geschmack, mit Honig oder Zucker versüßt werden.

Das Besondere an dem Tee ist nicht nur sein Aroma, sondern auch die gesundheitliche Wirkung. Genauer gesagt kann der Hanftee sehr ausgleichend und beruhigend wirken. Außerdem soll er auch gegen Schmerzen, Krämpfe und Schlafstörungen eine echte Hilfe sein. Insgesamt kann der Tee nur empfohlen werden, da er nicht nur für die Geschmacksnerven etwas Besonderes ist, sondern auch der Gesundheit positiv entgegen kommt.


   Mai 11

Massageöle – Zeit zum Verwöhnen

Massageöle sind in vielen Varianten zu erwerben und diese sind vielseitig einsetzbar. Oftmals bestehen die Massageöle aus verschiedenen Kräutern, welche unterschiedliche Wirkungen aufweisen. Aber auch vielseitig nutzbare Massageöle sind zu finden. Die Öle können sowohl zur Bauchstraffung, als auch zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen oder einfach nur zur Massage verwendet werden. Die Stoffe im Massageöl machen die Haut sehr weich und je nach Zusammensetzung können die Öle auch schon für kleine Kinder verwendet werden.

Die Öle sind meist für den Körper geeignet, aber auch für das Gesicht sind passende Öle zu erwerben. Wichtig ist immer, die Öle gut einzureiben und bei einer Ölmassage kann man vollkommen entspannen und der Körper kann neue Kräfte tanken. Das Massageöl ist in der Regel sehr gut verträglich und in unterschiedlichen Größen und Geruchsrichtungen zu erwerben.

Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass die Öle aus 100% naturreinen und hochwertige Pflanzenölen hergestellt wurden. Fragen Sie ggf. den Verkäufer.


   Mai 04

Baldrian – Valeriana officinalis

Der Echte Baldrian (Valeriana officinalis) ist ein weitverbreitetes natürliches Heilmittel aus gemäßigten Klimazonen. Bereits im alten Griechenland wurde der Echte Baldrian als Allheilmittel verwendet. In Deutschland sind die gesundheitsfördernden Wirkungen des Echten Baldrians seit Jahrhunderten bekannt und, je nach Region, trägt das Kraut eine andere Bezeichnung: Mondwurzel, Augenwurz; Katzen-, Elfen- und Hexenkraut; Stinkwurz und Balderjan.

In Kombination mit weiteren Präparaten wie Hopfen, Melisse und Passionsblume, wirkt der Baldrian gegen Schlaflosigkeit, allgemeine Nervosität und Unruhe. Ferner wird der medizinische Baldrianextrakt zur Bekämpfung von Angststörungen eingesetzt und zur Verbesserung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit verwendet.

Als Badezusatz entfaltet der Baldrian im warmen Wasser seine vollendete wohltuende Wirkung. Die Wassertemperatur sollte 35 bis 37 Grad Celsius betragen. Zur inneren Anwendung eignen sich Teeaufgüsse und Extrakte. Wer auf natürlichem und sanftem Wege etwas für seine Gesundheit und Wohlbefinden tun möchte, ist mit Baldrian gut beraten.


   Apr 30

Majoran, Kraut der Glückseligkeit

Majoran, das „Kraut der Glückseligkeit“, so nannten schon die alten Griechen das aromatische Gewürz und legten frisch vermählten Paaren Majorankränze, als Symbol des Segens um den Hals. Im alten Rom war das würzkräftige Kraut der Venus heilig und nicht nur für den kulinarischen Genuss im Einsatz, sondern auch ein beliebtes Aphrodisiakum.

Aus dem Mittelmeerraum fand die aromatische Pflanze Majoran ihren Weg auch in kältere Gefilde und heute ist Majoran aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Als Hauptgewürz oder sparsam eingesetzt in Kombination mit Thymian, Lorbeerblättern und Wacholder, Majoran ist immer eine wahre Gaumenfreude.
Deftigen Fleisch- und Kartoffelgerichten verleiht man mit den frischen oder getrockneten Blättern die richtige Würze und auch Suppen, Soßen und zahlreiche andere Gerichte lassen sich durch Majoran verfeinern.

Die an ätherischen Ölen reichen Blätter der vielseitigen Gewürzpflanze eignen sich zudem hervorragend zur Zubereitung eines köstlichen und wohltuenden Tees.

Majoran

   Apr 23

Was gibt es Schöneres als eine gute Tasse Tee!

Der April ist da! Hurra! Leider wissen wir es auch: Der April, der April, der macht was er will! Und wenn man seinen freien Samstag in der Stadt verbracht hat, um ein paar Einkäufe zu erledigen oder um einfach einmal ganz relaxed einen Stadtbummel zu machen, dann freut man sich auf die Tasse Tee zu Hause.

Was gibt es Schöneres? Ein warmer Tee, der einem aus der neuen Kanne entgegen duftet. Ob Grün- oder Schwarztee, Rooibos oder Honigbusch, Kräuter- oder Früchtetee, ob Beutel oder loser Tee, ob mit oder ohne Milch, die Auswahl ist schier unerschöpflich. Der Tee schmeckt besonders gut, wenn man endlich wieder nach Hause kommt und den lästigen Regentropfen am gemütlichen Kamin “Rutscht mir doch” zurufen kann!

April, April, ich mach auch was ich will: Ich gönne mir eine schöne Tasse Tee zu Hause. Mit Honig, Würfelzucker oder Kandis. Ich weiß ja auch was ich will! Und mein Glück ist eben der Augenblick zusammen mit meiner Teekanne und der dampfenden Teetasse, zu Hause das Wochenende genießen zu dürfen! Kleiner Tipp: Ein Stövchen setzt der Gemütlichkeit das I-Tüpfelchen oben drauf und hält den Tee zudem länger warm.

April, April mit meinem Wochlfühltee.


   Apr 16

Bärlauch – ein Verwandter des Knoblauchs

Bärlauch

Bärlauch, in der Wissenschaft Allium ursinum genannt, ist eine früh im Jahr wachsende Pflanzenart. Dieses geschätzte und viel gesammelte Wildgemüse ist verwandt mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebel und trägt deshalb auch weitere Namen wie wilder Knoblauch, Hexenzwiebel oder Zigeunerlauch.

Die Pflanze erreicht in etwa eine Wuchshöhe von 20-50 cm und blüht von April bis Mai. Da der Bärlauch vor der Blüte gesammelt wird, wird er oft mit Maiglöckchen verwechselt, ist im Gegensatz dazu aber nicht giftig. In der Küche gilt der Bärlauch als altbekannte Gewürz-, Gemüse- und Heilpflanze. Die Pflanze kann im ganzen verzehrt werden, jedoch werden oftmals nur die Blätter, sowie die Stängel verwendet. Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung, wird Bärlauch in der Medizin heute gerne bei Magen-Darmstörungen eingesetzt.

Bärlauch steht nicht unter Naturschutz, jedoch ist es untersagt, diese Pflanze ohne Grund von Nutzung ihrem Standort zu entnehmen.


   Apr 10

Cranberries – fruchtig und lecker!

Cranberries

Diese kleinen roten Früchtchen namens Cranberries, mit ihrem fruchtig und leicht herben Aroma, muss man einfach lieben. Cranberries schmecken nicht nur hervorragend, sie haben zudem auch eine heilende Wirkung. Besonders wirksam kann ihr Einsatz bei Blasenentzündungen sein.

Cranberries sind gesund und können also gegen Blasenentzündungen helfen, entweder vorbeugend oder als Begleittherapie. Aber das ist noch nicht alles, was diese Wunderfrüchtchen können. Sie stärken die Abwehrkräfte und somit das Immunsystem des Körpers, was gerade in der kalten Jahreszeit besonders wichtig ist.

Sie eignen sich auch besonders gut bei Kindern, und sind eine sehr gute Alternative zu Gummibärchen. Egal, ob sie Cranberries einfach so genießen, oder zum verfeinern von Rezepten, wie zum Beispiel Kuchen verwenden, Mutter Natur ist die beste Medizin und garantiert frei von Nebenwirkungen.


   Apr 05

Aroniabeeren

Die Aroniabeere gilt in Osteuropa als Heilmittel und wird bei Bluthochdruck, Arteriosklerose und Gastritis eingesetzt.

Viele Erkrankungen führen auf freie Radikale zurück. Herz Kreislaufbeschwerden, Gelenkserkrankungen o.ä. kann die Folge sein. Hierbei kann die Aroniabeere helfen, denn sie gilt als eine der besten “Radikalfänger”.

Der besonders hohe Anteil an sekundären Pflanzenstoffen helfen nachhaltig gegen oxidativen Stress. Die Aroniabeere ist auch eine Freude für den Gaumen. Polyphenole, Vitamine Niacin, Riboflavin, Folsäure, E, A, K und Mineralstoffe Jod, Kalium und Phosphor zählen zu den wirkungsvollen Inhalsstoffe.

Der Saft und die Frucht der Aroniabeere wirken sich sehr günstig auf den Stoffwechsel aus. Die Blutbildung wird positiv beeinträchtigt, Muskel und Knochengewebe regeneriert sich besser und die Abwehr wird gestärkt. Auch bei Bronchitis wirkt die Beere schleimlösend.
“Kleine Beere – große Wirkung!”

Nochmals der Hinweis: Alle Angaben entspringen traditionellen Überlieferungen, die bisher wissenschaftlich nicht hinreichend bestätigt worden sind.


   Mrz 28

Thymiantee

Thymian wird oft als Gewürz benutzt, es ist aber auch eine wichtige Heilpflanze bei Husten und zur Desinfektion.

Das ganze Jahr über duftet die Pflanze würzig im Kräutergarten vor sich hin, denn sie stellt keine große Anforderungen an die Natur um zu vegetieren. Ebenso verhält sich der Thymian sehr widerstandsfähig gegen unregelmäßige und starke Umwelteinlüsse. Im Sommer zeigt er seine rosa Blüten und man kann die Blätter bis in den Winter ernten.

Ohne große Mühe sind die kleinen Thymianblätter vom harten dünnen Stengel entfernbar. Thymian ist ein Muss für viele Rezepte aus der provinzialischen Küche.
Wirklich bekannt ist Thymian als Heilpflanze: In vielen Arzneimitteln, welche in der Apotheke erhältlich sind, wird Thymian benutzt. Doch man kann die Pflanze auch selber anbauen. So kann man ganzjährlich die Blätter der Pflanze auf verschiedenste Art und Weise nutzen.

Als Tee aufgebrüht schmeckt Thymian nicht nur gut, er ist auch gesund!


   Mrz 20

Formosa Oolong Tee – eine Klasse für sich

Der Formosa Oolong-Tee ist eine sehr beliebte Teemischung aus Fernost. Der Name Formosa ist ein älterer Begriff für die Insel Taiwan. Kenner schätzen den besonderen Geschmack vom Oolong, und nicht umsonst wird dieser als der “Champagne” der Tees genannt. Eine kleine Anzahl von etwa 100 Familienbetrieben produzieren den Oolong. Es ist die Spezialität der Insel. Der Oolong wird bei einer bestimmten Blattgröße und zu bestimmten Zeiten geerntet.

Der Formosa Oolong Tee erlebt seine Wiedergeburt als einer der großen Teesorten. In den hohen Bergregionen im Norden von Taiwan wächst die Teesorte in ideal klimatischen Voraussetzungen heran. Bei ausgeglichener Temperaturen und ausreichender Feuchtigkeit gedeihen die Pflanzen prächtig und entwickeln so das unbeschreibliche Aroma.

Zur optimalen Geschmacksentwicklung sollte der Tee 3-4 Minuten in 80 – 90 Grad warmen Wassers gelegt werden. Eine Dosierung von ca. 15-20 g pro Liter ist ausreichend.